Giardino dei Tarocchi

Giardino dei Tarocchi

„Ich glaube an eine große kreative Kraft, die größer ist, als wir uns vorstellen können.“ (Niki de Saint Phalle)

Diese große kreative Kraft, die so intensiv in Niki de Saint Phalle gelebt hat, stürmt mit großer Macht auf die Besucher des Tarotgartens ein.

Die 22 Karten der großen Arkana werden hier als Skulpturen dargestellt. Niki selber sah den Schaffensprozess dieses Skulpturengartens als Initiation. Die Besucher sehen es sicher ähnlich, sich hier stunden-/tagelang aufzuhalten wäre kein Problem. Alle Facetten der Skulpturen zu erfassen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, also wenn Ihr die Möglichkeit habt, fahrt hin und genießt!!
Der Garten öffnet immer erst nachmmittags. Dann steht die Sonne mit voller Kraft am Himmel und beleuchtet die Skulpturen perfekt.

Der Anblick beim Eintritt in den Garten

 

Der Mond, Karte 18

„Der Mond ist die Karte der kreativen Phantasie und der negativen Illusion. Er ist eine nach Innen gekehrte, passive, geheimnisvolle und rätselhafte Karte. Der Mond beeinflusst Ebbe und Flut, die Menstruation, die Geburt und alles was mit Wasser zusammenhängt. Der Mond kann gefährlich sein, oder große imaginative Kraft verleihen.“ Niki de Saint Phalle

Die Mäßigkeit, Karte 14

Die Mäßigkeit erschien mir wie ein Kompromiss, ein Mittelweg. Eines Tages hatte ich die Erleuchtung: Die Mäßigkeit ist der richtige Weg.“          Niki de Saint Phalle

Eine unfassbare Farbenpracht, in dieser kleinen Kapelle der Mäßigkeit, tausendfach spiegeln sich die wenigen Farben und der Sternenhimmel, der hier auf der Erde ist in den Spiegelscherben. Bei der schwarzen Madonna stehen Bilder von Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely.

Einen Lebenslauf von Niki de Saint Phalle findet Ihr bei Wikipedia

Die Liebenden, Karte 6

„Die Karte setzt voraus, dass es eine richtige und eine falsche Wahl gibt, doch dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Fehler uns manchmal unserer eigenen Wahrheit näherbringen.“ Niki de Saint Phalle

Details

 

Die Kaiserin, Karte 3

 

„Die Kaiserin ist die große Göttin. Sie ist Himmelskönigin, Mutter, Hure, Emotion, heilige Magie und Kultur. Die Kaiserin habe ich als Sphinx gestaltet. Jahrelang lebte ich in dieser beschützenden Mutter. (…) Auf alle übte sie eine fatale Anziehungskraft aus.“ Niki de Saint Phalle

Der Tarotgarten wurde in den Jahren 1979 bis 1996 in Garavicchio bei Capalbio in der Toscana gebaut. Niki de Saint Phalle hat sich damit einen Traum erfüllt, der sie begleitete, seit sie zum ersten Mal die Werke von Gaudi gesehen hatte. Für dieses künstlerische Highlight lohnt sich auf jeden Fall auch eine längere Autofahrt!

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